Solarsysteme
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Solarenergie SonnenenergieSolarsysteme

Bei der Stromerzeugung durch Solarsysteme gibt es immer nur ein Grundsystem, das auf unterschiedliche Weisen montiert werden kann. Die Grundlage des Photovoltaik Systems ist immer gleich, mehrere Solarzellen stehen in einem Solarmodul und erzeugen in diesem Strom.

Mehr Möglichkeiten gibt es bei der Verwendung von Solarenergie zur Warmwassererzeugung. In diesem Fall wird die Solarenergie nicht für den photoelektrischen Effekt verwendet, sondern zur Erwärmung von Wasser. Dabei unterscheiden sich die Systeme hauptsächlich in der Temperaturveränderung. Eine pauschale Empfehlung für ein einzelnes System kann allerdings nicht gegeben werden, es kommt immer auf die individuellen Gegebenheiten des gewünschten Einsatzortes und nicht zuletzt auch auf die Investitionshöhe an.

Das High-Flow und Low-Flow-Solarsystem

Das Solarsystem, welches am meisten benutzt wird, ist das High-Flow-System. Dabei fließen pro Stunde etwa 30-50 Liter Flüssigkeit durch die Solaranlage. Dieses wird während der Durchlaufzeit um ungefähr 10°C erhitzt. Dadurch erhält man eine sehr gleichmäßige Steigerung der Temperatur, so lange Sonneneinstrahlung vorherrscht. Das Low-Flow-System arbeitet mit deutlich weniger Durchfluss pro Stunde, mehr als 15-20 Liter sind es nur sehr selten. Durch die reduzierte Fließgeschwindigkeit wird die Flüssigkeit stärker erhitzt, so das Temperaturunterschiede von 20°C-30°C auftreten. Dadurch kann das Low-Flow-System die gewünschte Temperatur deutlich schneller erreichen, allerdings ist ein erhöhter technischer Aufwand notwendig, damit das bereits warme Wasser nicht mit dem kalten Wasser im Speicher vermischt wird. Dafür gibt es Wärmetauscher und Schichtenspeicher, die das warme Wasser in einer Schicht und das kalte in einer anderen speichern können.

Matched-Flow-Solarsystem

Neben diesen beiden Solarsystemen gibt es auch noch das sogenannte Matched-Flow-System. Dabei wird eine zusätzliche Pumpe verwendet, die den Durchfluss beliebig steuern kann. Je nach Situation fließt das Wasser so schneller oder langsamer durch die Solaranlage. Für die Pumpe ist natürlich eine externe Stromversorgung notwendig. Diese kann aber auch durch eine Photovoltaikzelle erzeugt werden. Voraussetzung ist dann, dass die Pumpe mit Gleichstrom arbeiten kann, was sie wiederum etwas anfälliger für Reparaturen macht.

Solarsystem - Solarkollektor

Es gibt allerdings auch Solar Systeme, die komplett auf die Schwerkraft setzen und ganz ohne Pumpe auskommen. Der Solarkollektor befindet sich dabei unterhalb des eigentlichen Speichers und das erwärmte Wasser steigt automatisch nach oben. Im Speicher kühlt es sich langsam ab und sinkt dadurch nach unten. Das kalte Wasser gelangt automatisch wieder in den Kollektor und wird erwärmt. Eine Spezialvariante ist das Drain-Back-System. Bei diesem wird der komplette Kollektor durch eine Pumpe komplett entleert, wenn kein Licht auf den Kollektor fällt. So besteht niemals die Gefahr, dass es zu Frostschäden kommt. Außerdem kann auch Wasser für die Erwärmung benutzt werden, da kein Dampf gebildet wird.

Des Weiteren gibt es noch Solarsysteme mit verschiedenen Speichern, die eine optimierte Nutzung ermöglichen sollen. Je mehr Elemente ein Solarsystem enthält, desto mehr Geld kostet es auch. Die ganz einfachen Modelle, wie das Schwerkraftmodell ohne Pumpen werden besonders oft in Gartenhäusern und Lauben eingesetzt, weil keine externe Stromversorgung notwendig ist.