Kosten der Solarenergie
Kann man mit der Sonne Geld verdienen und was kostet das? Solchen Fragen sollte man sich stellen, bevor man sich auf den Einbau von erneuerbaren-Energie-Anlagen einlässt. Grundsätzlich kann gesagt werden: Ja, es lohnt sich! Dabei sollte auch die Nachhaltigkeit solcher Projekte mitbedacht werden.
Der Investor muss mit Preisen von 6500,00 bis 8000 Euro pro Kilowatt Peak rechnen. Kilowatt Peak ist ein Begriff, der die Leistung pro Fotovoltaik-Modul beschreibt und standardisiert. Dabei wird von einer Globalstrahlung von 1000 Watt je Quadratmetern ausgegangen. Die Zelltemperatur beträgt 25 Grad Celsius bei einem Sonnenlichtspektrum für Mitteleuropa. Man insistiert hier eine maximale Leistung von Solarmodulen an einem sehr sonnigen, kalten Wintertag. Die oben genannte Investition wird für eine Fläche von 10 Quadratmetern nötig und beinhaltet Material, Installation und Mehrwertsteuer. Je größer die Solaranlage wird, desto mehr sinken die Investitionskosten.

Wie funktioniert die Netzeinspeisung des Solarstroms?
Der erzeugte Solarstrom wird über eine netzgekoppelte Anlage ins öffentliche Stromnetz gespeist. Der Erzeuger erhält auf der Grundlage des EEG eine über zwanzig Jahre garantierte Grundvergütung. Diese beträgt seit 2008 mindestens 35,49 Cent pro Kilowattstunde. Weiterhin kann die Investition für die Fotovoltaik-Anlage steuerlich geltend gemacht werden und man kann mit diesen beiden Komponenten – Grundvergütung und steuerliche Geltendmachung – sein Projekt refinanzieren. Bei idealem Standort und optimaler Auslastung werden Gewinne von 6 bis 10 Prozent erzielt, die man von der Kostenseite abziehen muss.