Solarenergie
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Geschichte der Solarenergie - Sonnenenergie

Geschichte Solarenergie

Die Sonne ist das zentrale Gestirn unserer Galaxis. In vielen Mythologien spielt sie eine unverzichtbare Rolle und hat Ikarus, den ersten fliegenden Menschen, unsterblich gemacht, obwohl sie ihm, als er der Sonne zu nahe kam, das Leben nahm. Die Sonne spendet als sich ausdehnender Gasballon unmessbare Energie, die mit keinem irdischen Kraftwerk zu vergleichen wäre.

Neben der Fotosynthese bei den Pflanzen durch die Sonne, die das Leben auf der Erde erst möglich macht, ist diese auch der Energiespender aller anderen Lebensformen. Alexandre Edmond Becquerel (französischer Physiker 1820 bis 1891) entdeckte 1839 zusammen mit seinem Vater den fotoelektrischen Effekt. Bei diesem Phänomen wird die Energie eines Photons auf ein Elektron übertragen. Entscheidend für die Photovoltaik ist der innere photoelektrische Effekt. Allerdings beschrieb erst 1907 Albert Einstein diesen Effekt theoretisch. Er konzentrierte sich bei seiner Beschreibung auf die Quantennatur des Lichts und setzte damit den Grundstein für die Forschung im Solarenergiebereich.

1873 wurde von Charles Fritts die erste Selen-Zelle entwickelt, die allerdings nur einen Wirkungsgrad von 1 bis 2 Prozent hatte. Ein Forscherteam der Belle telephone Laboratories baute 1954 auf der Basis von Silizium die erste Solarzelle. Die aufkommende Raumfahrt machte es dann möglich, in diesem Bereich weiter zu forschen, denn man hatte mit diesem neuen Energieerzeuger eine leichte, langlebige und autarke Stromquelle zur Verfügung.

In den 80er Jahren konnten durch den technologischen Fortschritt in der Halbleiterphysik und eine Zunahme an Anwendungsmöglichkeiten der Fotovoltaik die Kosten für die Herstellung von Solarmodulen gesenkt werden.
In den 90er Jahren wuchs das Interesse für Fotovoltaik-Anlagen auch im privaten Bereich. Die Bundesregierung förderte mit dem 1000-Dächer- und dem 100000-Dächer-Programm bis 2003 Forschung, Entwicklung und Markteinführung von fotovoltaischen Anlagen.

Seit dem 1. April 2003 ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft und bildet die Grundlage für die Finanzierung der Fotovoltaikanlagen. 2006 betrug die Gesamtleistung aller Fotovoltaikanlagen in Deutschland 1500 Megawatt.